Im Jahr 1957 hat die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) die Nizza-Klassifikation (NCL) eingeführt. Dieses System organisiert Waren und Dienstleistungen in einem einheitlichen Klassifikationsrahmen. Da das Abkommen Marken umfasst, die in mehreren Sprachen registriert sind, hilft es bei der Suche nach Marken, die möglicherweise eine Übersetzung erfordern. Die NCL teilt Geschäftstätigkeiten in 45 Klassen ein: 34 für Produkte und 11 für Dienstleistungen.
Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) hat eine detaillierte Liste von Waren und Dienstleistungen innerhalb jeder Klasse erstellt, die weitere Unterscheidungen bietet. Diese Einträge bieten mehr Details, sind jedoch keine obligatorischen Kategorien. Angesichts der Komplexität und der weit verbreiteten Nutzung dieses Klassifikationssystems ist es ratsam, professionelle Hilfe für eine Markenrecherche in Anspruch zu nehmen. Das USPTO und die meisten Länder weltweit haben das NCL-Protokoll übernommen.
Das Klassifikationsabkommen umfasst über 10.000 Waren und 1.000 Dienstleistungen. Alle fünf Jahre wird eine neue Ausgabe veröffentlicht, mit einer aktualisierten Version, die jährlich erscheint. Markenämter in Ländern, die dieses Abkommen angenommen haben, müssen die NCL-Codes in ihre offiziellen Dokumente aufnehmen.
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